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" Wo einst Könige und der Europäische Hochadel weilten "

Nach Entdeckung der Heilquelle bei Sichersreuth im Jahr 1734, der Quellfassung im Jahr 1741 und dem Erwerb durch Markgraf Friedrich v. Bayreuth, ließ Markgraf Alexander von Ansbach und Bayreuth im Jahre 1783 das Schloß mit den Anlagen erbauen und nannte es Alexandersbad.
Ein Badehaus mit herrschaftlichen Gästezimmern stand bereit für den Adel und gut betuchte Gäste, die von überall her nach Alexandersbad kamen. Ein Höhepunkt war der dreiwöchige Aufenthalt von Königin Luise von Preußen und Ihrem Gemahl König Friedrich Wilhelm III. im Jahre 1805, als Alexandersbad preußisch war.
Die Besitzer des Heilbades waren in den Jahren nach 1848 Ärzte oder Personengesellschaften. Durch eine schnelle Umsetzung neuer medizinischer Erkenntnisse, verbunden mit unternehmerischem Denken und Handeln, wuchs die Bedeutung von Alexandersbad.

Während der beiden Weltkriege 1914/18 und 1939/45 wurden alle Kurhäuser als Lazarett benutzt. Unmittelbar nach dem 2. Weltkrieg konnte das Bad, wie der Volksmund es bis heute nennt, in der Grenzlage am “Eisernen Vorhang” (1945 - 1989) nur schwer wieder zu seiner alten Blüte zurückfinden. Erst große Investitionen in die Infrastruktur des Ortes in den siebziger Jahren in Verbindung mit dem Neubau von zwei Hotels, ließen den alten Kur- und Fremdenverkehrsort wieder erstehen und verhalfen ihm zu neuer Blüte.

Im Jahre 1976 kehrte Alexandersbad in den Kreis der Heilbäder Deutschlands zurück. Seitdem ist das Heilbad in allen Verzeichnissen des Heilbäderwesens und in der breiten Werbung als Moor- und Mineralbad zu finden. Der Titel “Bad” wurde im Jahre 1979 dem bisherigen Ortsnamen Alexandersbad vorangestellt. In der Gemeinschaft der fünf Heilbäder Oberfrankens und der zwölf Heilbäder in der Euregio Egrensis wird Bad Alexandersbad seine weitere Entwicklung und damit eine gute Zukunft finden.

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